Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Malezi Group, Zoran Loncar (nachfolgend „Agentur“), und ihren Kunden über Leistungen in den Bereichen Webdesign und Webentwicklung, App-Entwicklung, Online-Marketing sowie Kundengewinnung und Kundenbindung.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Agentur stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Angebot und Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Webseite ist kein verbindliches Angebot. Das kostenlose Erstgespräch ist unverbindlich.
(2) Grundlage jedes Auftrags ist ein individuelles schriftliches Angebot der Agentur. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot schriftlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt.
(3) Art, Umfang und Termine der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot. Nachträgliche Änderungswünsche werden gesondert vereinbart und vergütet.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Inhalte, wie Texte, Bilder, Logos und Zugangsdaten, rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Kunde versichert, dass er an den gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt die Agentur von Ansprüchen Dritter frei, die auf solchen Inhalten beruhen.
(3) Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 4 Abnahme
(1) Nach Fertigstellung von Werkleistungen, etwa einer Webseite oder App, wird der Kunde zur Abnahme aufgefordert. Er prüft die Leistung innerhalb von 14 Tagen und teilt wesentliche Mängel schriftlich mit.
(2) Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel meldet oder die Leistung produktiv nutzt, z. B. durch Veröffentlichung.
§ 5 Vergütung und Zahlung
(1) Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung. Die Agentur ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Daher wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(2) Bei Projekten ist, sofern nicht anders vereinbart, eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung und der Restbetrag nach Abnahme fällig.
(3) Laufende Leistungen wie Marketing-Betreuung, Hosting oder Wartung werden monatlich im Voraus abgerechnet.
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Werbebudgets für Plattformen wie Google oder Meta sind nicht in der Vergütung enthalten und werden vom Kunden direkt getragen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
§ 6 Laufzeit und Kündigung laufender Leistungen
(1) Verträge über laufende Leistungen haben die im Angebot genannte Mindestlaufzeit. Ist keine vereinbart, können sie mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde die für den vereinbarten Zweck erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen.
(2) Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte bei der Agentur. Rechte an eingesetzten Fremdkomponenten, etwa Open-Source-Software, Schriften oder Stockmaterial, richten sich nach deren Lizenzbedingungen.
(3) Die Agentur darf das Projekt nach Fertigstellung als Referenz nennen und im Impressum der Kundenseite einen dezenten Hinweis auf die Erstellung anbringen, sofern der Kunde nicht widerspricht.
§ 8 Gewährleistung
Die Agentur behebt Mängel, die der Kunde nach der Abnahme meldet, im Rahmen der Nacherfüllung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, etwa Platzierungen bei Google, Reichweite oder eine bestimmte Anzahl an Anfragen oder Kunden, wird nicht geschuldet, sofern er nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.
§ 9 Haftung
(1) Die Agentur haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Für die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden gelieferten Inhalte sowie für dessen eigene Rechtstexte, z. B. Impressum und Datenschutzerklärung, ist der Kunde selbst verantwortlich.
§ 10 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Soweit die Agentur personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Frankfurt am Main.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.